Als ich mich selbstständig machen wollte, stellte ich mir das alles sehr einfach vor. Kunde kommt, fragt ein Projekt an und ich setze um. Geld kommt rein und alle sind glücklich. Doch ich machte meine Rechnung ohne die Neinsager.

Coole Vorstellung – Ganz easy Chef sein

30° im Schatten unter deinem Sonnenschirm. Das Notebook auf dem Schoß, das kühle Getränk in Griffweite. So lässt es sich arbeiten. So oder so ähnlich stellt sich manch einer die Selbstständigkeit vor. Vielleicht auch nur im metaphorischen Sinne, denn die sommerlichen Temperaturen sind zumindest im Norden Deutschlands oft genauso ein Wunschtraum, wie die Vorstellung des lockeren Freiberufler-Daseins.

Die Zweifler und Ihre Argumente

Als ich zum ersten Mal den Wunsch laut aussprach, mich selbstständig zu machen, waren die Reaktionen durchwachsen. Von „Oh, cool …“ bis hin zu „Bist du sicher? Das ist ganz schön riskant“ war alles dabei. Ganz schön ernüchternd, denn eigentlich hatte ich gehofft, dass meine Euphorie überspringt und ich noch mehr Zuspruch bekomme. Das war nicht der Fall und ich stellte mir plötzlich die Frage, ob ich wirklich das Richtige tue. Beinahe hätte ich den Gedanken wieder verworfen und mich damit um ein der besten Entscheidungen meines Lebens gebracht.

Die sichere Alternative

Geholfen hat mir dann eine einfache Frage: Wenn „Sicherheit“ eines der Hauptargumente gegen die Selbstständigkeit waren, wie sicher ist denn überhaupt ein Job als Angestellter? Große Unternehmen entlassen mal eben ein paar hundert Mitarbeiter, mit über 50 wird es schon schwierig noch einen Job zu kriegen (besonders in der Medienbranche) und auch bei kleinen Arbeitgebern kann viel passieren. Sicherheit ist eine schöne Vorstellung. Aber wenn du nicht gerade Beamter bist, verabschiede dich davon, dass du ewig sorgenfrei leben wirst. Dafür hast du jede Menge Chancen, und die solltest du nutzen.

Zweifel und Support

Wenn du noch am Anfang stehst, höre einfach auf deine innere Stimme. Blende aus, wenn jemand dich von deinen Absichten abbringen will. Damit meine ich nicht, einen gut gemeinten Rat zu ignorieren. Aber wenn dir Argumente wie

„Das kannst du nicht“

„Du hast keine Erfahrung“

„Woher willst du denn Kunden bekommen?“

„Das ist aber viel zu unsicher“

oder dergleichen begegnen, darfst du gerne selbstbewusst fragen: „Willst du mich davon abhalten, oder wirst du mich auf meinem Weg unterstützen?“ Gerade Eltern sind oft sehr besorgt um Ihre Kinder, das ist verständlich. Dennoch ist Unterstützung die bessere Alternative zum Ausreden.

Mach deine Hausaufgaben!

Wenn du nicht alles weißt, ist das kein Verbrechen. Alles lässt sich lernen, besonders, wenn du richtig motiviert bist. Lies gerne meinen Blog weiter, schau auch mal auf meinem YouTube-Kanal vorbei oder kontaktiere mich direkt, wenn du Fragen hast. Von mir darfst du alle Unterstützung erwarten, die dir andere nicht geben.