Facebook, Instagram und Co. sind eine wunderbare Möglichkeit um für dich zu werben. Vorausgesetzt du weißt, wie du dich präsentierst. Um dir den Einstieg etwas zu erleichtern, habe ich dieses 5-Punkte-Programm zusammengestellt.

Punkt 1: Verstehe den Nutzen von Social Media

Im Wort „Social Media“ steckt es schon drin. Es geht um soziale Medien, also um den Austausch mit anderen. Viele Unternehmen glauben immer noch, dass es reicht, einfach den aktuellen Blog-Eintrag, die Veranstaltungsankündigung oder Erfolgsgeschichten zu posten und sich über die vielen Likes zu freuen. Und nach ein paar Monaten fragt sich der Chef, was das denn finanziell gebracht hat und beschließt, Social Media abzuwürgen. „Damit habe ich nichts verdient“ ist die häufigste Aussage, die ich dann höre. Auf die Nachfrage, welchen Nutzen der Follower denn gehabt hat, dem Unternehmen zu folgen, folgt meist Schweigen.

Social Media ist Dialog, nicht Monolog! Bevor du etwas postest, stell dir die Frage, welchen Mehrwert du damit bietest. Warum sollte ich einem Unternehmen oder einem Freiberufler folgen, wenn ich nur lese, wie toll derjenige sich findet? Ein echter Mehrwert wäre zum Beispiel, wenn du Fachwissen vermittelst. Jedes Unternehmen kann das tun, und zwar ohne gleich einen Workshop zu verkaufen.

Punkt 2: Lerne die Netzwerke kennen

Facebook funktioniert anders als YouTube. Jeder Kanal hat seine eigene Logik und auch die Zielgruppen sind unterschiedlich. Von daher macht es Sinn, sich vorher zu überlegen, auf welchen Kanälen du aktiv sein möchtest. Melde dich bei den verschiedenen Netzwerken an und lerne sie kennen, wenn du willst auch erstmal anonym. Wichtig ist, dass du selbst ausprobierst, wie die Kanäle aus User-Sicht genutzt werden.

In Zukunft werde ich auf diesem Blog noch weiter auf das Thema eingehen. Folge mir einfach bei Facebook, um zu erfahren, wenn die nächsten Artikel online sind.

Punkt 3: Schaue auch, was andere machen

Und mit andere meine ich: Erfolgreiche Unternehmen, die Social Media schon lange betreiben. Die Anzahl der Abonnenten bzw. Follower sind meist ein Indiz für einen erfolgreichen Kanal. Schau auch mal, wie aktiv die Community hier ist (dazu gleich mehr). Du kannst dir bei anderen Inspiration holen, schauen welche Inhalte sie posten, wann und wie oft ihre Beiträge erscheinen oder auch, welche neuen Wege sie ausprobieren. Allerdings solltest du nicht alles 1:1 übernehmen, sondern dir eigene Inhalte überlegen.

Punkt 4: Überleg dir wertvollen Content

Was willst du überhaupt sagen? Was bringt das deinem Zuschauer oder Leser? Versetz dich in ihre Lage und frage dich: Was würde ICH gerne hier sehen, das mich weiterbringt? Wertvolle Inhalte sind zum Beispiel Tutorials oder Fachartikel zu deinen Themen. Bring anderen etwas bei, für das sie normalerweise bezahlen müssten. Das klingt erstmal unlogisch, da du ja Umsatz machen willst und genauso gut Online-Workshops verkaufen könntest. Aber ich garantiere dir, dass du auf lange Sicht viel mehr gewinnst als der Umsatz, der dir jetzt vielleicht verloren geht. Warum? Weil du Dankbarkeit erntest, die sich irgendwann auch in Geld äußern wird. Social Media ist aus meiner Sicht kein Tool, mit dem du schnell reich wirst. Es geht um Beziehungspflege und die ist auch außerhalb der digitalen Welt mit Aufwand und Geduld verbunden.

Punkt 5: Fang einfach an

Bevor du dir einen Plan für das ganze Jahr ausarbeitest, rate ich dir, einfach mal anzufangen und zu testen, wie alles funktioniert. Am Anfang wirst du vielleicht keine perfekten Videos produzieren, es sei denn, du engagierst gleich einen Profi, der dir die Arbeit abnimmt. Wichtiger als die Technik ist ohnehin die Aussage. Stück für Stück wirst du in die Welt des Social Media einsteigen und lernen, welche Inhalte gut ankommen und welche nicht.

Und noch ein letzter Rat: Ignoriere die Anzahl deiner Follower bzw. Abonnenten. Natürlich ist diese ein erster Indikator für Erfolg, aber viel wichtiger ist die Aktivität deiner User. Um aktive Follower zu erhalten, musst du vor allem eins tun: Selbst aktiv werden! Opfere deine freie Zeit (z. B. wenn du auf die Bahn wartest) und schreibe ein paar ernst gemeinte und sinnvolle Kommentare auf die Beiträge von Leuten die du magst. Auch wenn es „digital“ ist, baue Beziehungen zu den Menschen am anderen Ende der Leitung auf und versuche sie zu verstehen. Noch einmal: Social Media lebt vom Dialog, nicht vom Monolog.